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Tipps für Reiserouten in Sri Lanka

Der Inselstaat Sri Lanka bietet auf relativ kleinem Raum eine Vielfalt an möglichen Reisezielen. Eine exotische Kultur, faszinierende Berglandschaften, dichter Regenwald, einsame weiße Palmenstrände und eine atemberaubende Unterwasserwelt warten auf Besucher. Viele Ziele lassen sich in einer 2- oder 3-wöchigen Reise gut miteinander kombinieren. Hier finden Sie Tipps für die besten Reiseroute, die Sie je nach Reisepräferenz und Aktivitätslevel, frei wählen können:

Reiserouten im kulturellen Dreieck von Sri Lanka

Die Highlights der faszinieren Jahrtausende alten Kultur lassen sich gut in einer 7- bis 10-tägigen Rundreise erleben. Lesen Sie hierzu die passende Reiseroute, wir hoffen dieser Tipp gefällt Ihnen:

Von Colombo aus erreicht man in rund 2 Stunden die alte Königsstadt Kandy, das erste Etappenziel. Hier sollte man 2 bis 3 Tage einplanen. In Kandy lohnt sich neben der Besichtigung des Zahntempels auch ein Besuch einiger anderer Tempelanlagen und des Nationalmuseums. Ein allabendliches Highlight sind die Kandy-Dancers, eine traditionelle Tanzgruppe, die ihre beeindruckende Show an verschiedenen Orten der Stadt aufführt. Als Tagesausflug von Kandy aus sind das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela, der botanische Garten und einige buddhistische Tempel in der Umgebung leicht zu erreichende Ziele. Der idyllische Kandy-Lake im Südwesten der Stadt bietet Möglichkeiten zum Wandern und Entspannen.
Von Kandy aus geht es nach Dambulla. Hier reicht ein Tag aus, um die berühmten Felsen-Tempel mit ihren Hunderten von überlebensgroßen Buddha-Statuen zu besichtigen.

Von Dambulla fährt man nach Sigiriya, einer weiteren ehemaligen Königsstadt. Der mächtige Sigiriya-Felsen, der über abenteuerliche Wendeltreppen bestiegen werden kann, ist weithin sichtbar.
Von Sigiriya ist es nur eine kurze Fahrt auf unserer Reiseroute in das verschlafene Örtchen Polonnaruwa. Einst war Polonnaruwa die bedeutendste Königsstadt des Landes, bis sie im 13. Jahrhundert verlassen und vom Dschungel überwuchert wurde. Fast 600 Jahre blieb die einst prunkvolle Stadt vor der Welt verborgen. Zur Erkundung der weitläufigen Anlage mit ihren unzähligen Ausgrabungsstätten sollte man sich mindestens zwei Tage nehmen.

Das nächste und letzte Etappenziel auf der Reise durch das kulturelle Dreieck ist Anuradhapura, ca. 2 Busstunden von Polonnaruwa entfernt. Die älteste Königsstadt der Insel ist die Heimat des ältesten Baumes der Welt, des über 2.000 Jahre alten, heiligen Bodhi-Baumes. Die weit auseinandergezogenen Sehenswürdigkeiten der Stadt, Paläste, Pagoden und archäologische Fundstätten lassen sich am besten mit dem Fahrrad erkunden.

Von Anuradhapura erreicht man in einer 3- bis 4-stündigen Busfahrt wieder den Ausgangspunkt der Reise, die Hauptstadt Colombo.

Tipps für die richtige Reiseroute im zentralen Bergland

Von Colombo aus fahren täglich zahlreiche Busse und Minibusse in ca. 5 Stunden nach Nuwara Eliya, dem Ausgangsort unserer Reiseroute für Erkundungen im zentralen Hochland. Hier, im angenehm kühlen Klima der Berge, kann man gut 1 bis 2 Wochen verbringen. Nuwara Eliya ist der höchstgelegene Ort von Sri Lanka, umgeben von endlosen, saftig grünen Teeplantagen, die sich malerisch über die hügelige Landschaft ausbreiten. Die traditionell gekleideten Teepflückerinnen sind ein beliebtes Fotomotiv. In unmittelbarer Umgebung des Ortes lassen sich als Tagestouren die Wasserfälle in Kotagala, die Belilena-Höhlen und die Kautschukplantagen von Kitulgala erkunden. Rund um Nuwara Eliya gibt es eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten durch Teeplantagen, Hochlandwälder mit imposanten Wasserfällen und zum malerisch von Bergen umgebenen Stausee von Dikoya.

Nicht weit entfernt von Nuwara Eliya erhebt sich der höchste Berg der Insel und eines der Highlights nicht nur für Touristen, der heilige Adam`s Peak. Er kann auf zwei unterschiedlichen Routen bestiegen werden.

Rund 40 Kilometer von Nuwara Eliya liegt das Naturschutzgebiet Horton Plains, eine steppenähnliche Hochebene, in der sich zahlreiche Wanderungen und Tierbeobachtungen lohnen. Einen der spektakulärsten Ausblicke bietet World`s End, ein 1.650 Meter tiefer, steiler Abhang inmitten eines Hochnebelwaldes. Zu erreichen sind die Horton Plains eher schwierig. Busse und Züge fahren nur bis Pattipola, von wo aus ein 13 Kilometer langer Fußweg in Kauf genommen werden muss.

Doch lieber Strände, Sonne und Meer?

Sie sonnen sich lieber am Strand und lernen die Menschen dort kennen? Dann sollten Sie die folgenden Tipps lesen: Aus der Hauptstadt fahren Busse und Züge fast im Minutentakt die Südküste bis nach Tangalle herunter. Eine empfehlenswerte Route ist die Fahrt direkt bis Tangalle, und dann in Etappen die Küste entlang zurück nach Colombo. Unter Berücksichtigung einiger entspannter Strandtage sollten für diese Route 10 bis 14 Tage eingeplant werden.

Der verschlafene Fischerort Tangalle bietet feinsandige Palmenstrände und einige einfache Unterkünfte. In 7 Kilometern Entfernung wartet das Turtle Conservation Projekt, ein Meeresschildkröten-Schutzreservat auf interessierte Besucher.
Nach Dikwella lohnt ein Tagesausflug vom 16 Kilometer entfernten Tangalle aus. Hier beherrscht eine 50 Meter hohe Buddha-Statue, die höchste von Sri Lanka, das Stadtbild. Die umliegende Tempelanlage beherbergt zahlreiche Wandgemälde mit Teufelsdarstellungen und religiösen Unterweisungen. Unweit von Dikwella kann man ein einzigartiges Naturphänomen erleben, einen Blow Hole. Durch eine Felsenöffnung, die mit dem Meer verbunden ist, schießt das Meerwasser in bis zu 25 Meter hohen Fontänen nach oben. An den wunderschönen, schneeweißen Stränden von Dikwella kann man den Tag ausklingen lassen.

Weiter nach Westen, Richtung Colombo, passiert man die Universitätsstadt Matara. Sehenswert sind hier die beiden holländischen Forts aus dem 18. Jahrhundert und die Altstadt Matars mit der holländischen Kirche und dem angrenzenden Friedhof.
Die Strände von Mirissa, einem winzigen Örtchen, das vom Tourismus bisher fast unentdeckt blieb, gehören zu den schönsten in Sri Lanka. Es gibt hier einige einfache Bungalows und Strandrestaurants. Mirissa ist der ideale Ort, um in entspannter Atmosphäre ein paar ruhige Strandtage zu verbringen.

Weiter westlich kommt man nach Unawatuna, dem nächsten möglichen Etappenziel auf unserer Reiseroute. Auf der Fahrt die Küstenstraße entlang sieht man oft die berühmten Stelzenfischer von Koggala, die von ihren im Meeresboden verankerten Pfahlsitzen aus angeln. Sie sind das beliebteste Fotomotiv der Region. Unawatuna ist das Rucksacktouristen-Paradies von Sri Lanka. Der 2 Kilometer lange, von Palmen gesäumte, Strand ist fast vollständig bebaut mit Unterkünften, Restaurants und Verkaufsständen. Unawatuna ist der ideale Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Galle, der interessantesten Stadt der Südküste. Die gesamte Altstadt mit seinen lebhaften Marktgassen, alten Forts und Befestigungsanlagen sowie den holländischen Kirchen lässt noch heute den Glanz einstiger Zeiten erahnen.

Für den nächsten Strandaufenthalt bietet sich die Kleinstadt Hikkaduwa an. Hier gibt es zahlreiche kleine Strandbuchten, die mehr oder weniger stark frequentiert sind. Die Unterkünfte sind etwas besser, aber auch teurer als in Unawatuna.
Einige schöne Strände, an denen es jedoch fast nur Luxusresorts gibt, sind Bentota, Beruwela und Kalutara. Von hier aus gibt es täglich Direktverbindungen zurück nach Colombo.

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4 Kommentare

  1. Thomas Ellenbrand

    Hallo,
    ich habe eben sehr viel über Sri Lanka gelesen,ganz tolle Seite.

    Vielen Dank

  2. Liebes Team, danke für die tollen Tipps! Könnt ihr eine Mietwagen Vermietung empfehlen oder Tipps hierzu geben? Vielen Dank!

    • Sri-Lanka-Reisetipps-Team

      Hallo Alice,

      wir haben ehrlich gesagt den Namen nicht mehr auf dem Radar. Es tut uns leid. Wenn wir eine Empfehlung wieder hören dann geben wir sie hier weiter….

      Viele Grüße

      Dein Srilanka-Reise-Team

  3. Hallo, wir möchten gerne Ende April/ Anfang Mai für 14 Tage ausschließlich den Osten bereisen!
    Habt ihr Tipps wie wir am besten von Colombo aus starten und was wir nicht verpassen dürfen?

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