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Reisebericht: Auf der Suche nach dem perfekten Strand in Sri Lanka

Unser Plan war, nach den anstrengenden Touren durch das kulturelle Dreieck und dem Besuch der Ostküste von Sri Lanka einfach mal an einem exotischen Traumstrand die Seele baumeln zu lassen. Hierüber soll dieser Reisebericht erzählen. Eine genaue Vorstellung, wo dieser Strand zu finden ist, hatten wir noch nicht. Für dieses Vorhaben blieben uns die letzten 10 Urlaubstage.

Also nahmen wir von Colombo aus den ersten Zug am Morgen und fuhren entlang der Südküste bis zur Endstation nach Matara. Zug fahren in Sri Lanka ist ein Erlebnis für sich, hier gibt es dazu ja schon einen Reisebericht. Nach Fahrplan wird hier wohl kaum gefahren, und wenn der Zug fast eine Stunde ohne ersichtlichen Grund auf freier Strecke hält, sind wir Touristen die Einzigen, die sich wirklich darüber wundern. Zwischendurch ergaben sich immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die palmenbewachsenen Küsten, kleine Fischerdörfer und das weite Meer. Diese Strecke von Sri Lanka ist wirklich einmalig schön!

Hambantota

Von Matara aus ging es mit dem Bus weiter. Kurz hinter Tangalle änderte sich die Szenerie. Das tropische Grün wich einer kargen Landschaft mit trockenen Dünen und riesigen Salzseen. Wir ahnten schon, dass wir den perfekten Strand hier nicht finden würden. Nachdem wir uns eine kleine Unterkunft im Ort gesucht hatten, denn Strandhütten gibt es hier leider keine, wollten wir endlich ans Meer. Der Strand in Hambantota ist sehr breit und es gibt kaum Touristen. Palmen sucht man eher vergeblich und der dunkle Sand und die mächtigen Wellen bestärkten uns in unserem Entschluss, bereits am nächsten Morgen wieder Richtung Westen nach Tangalle zu fahren.

Tangalle – es gibt den ruhigen Strand

Ca. 2 Kilometer außerhalb von Tangalle fanden wir eine wunderschöne Anlage mit schnuckeligen kleinen Stelzenbungalows direkt in einer Bucht gelegen. Der Strandabschnitt war zwar klein, aber hier fanden wir alles, wonach wir gesucht hatten: schneeweißen Strand, Palmen und ein ruhiges, von Klippen gesäumtes Meer. Endlich konnten wir ein paar Tage ausspannen und Meer und Strand genießen. Aber auch der schönste Strand wird irgendwann langweilig, wenn es weit und breit nichts gibt, außer dieser kleinen Bucht und der einen Bungalowanlage. Natürlich konnten wir mit dem Tuk Tuk in die Kleinstadt Tangalle fahren, wo es mehrere Restaurants und Geschäfte gibt, es ist aber nicht dasselbe, als wenn man den Strand entlang wandert und eine Fülle an Bars und Gaststätten zur Auswahl hat. Deshalb beschlossen wir nach vier Tagen, der Ruhe den Rücken zu kehren und uns in das Getümmel des belebten Strandes von Unawatuna zu stürzen.

Unawatuna – „alles in allem“ Strandabschnitt

Von Tangalle aus ist Unawatuna in einer knappen Stunde mit dem Bus zu erreichen. Wir stiegen an der Hauptstraße aus und gingen die rund 500 Meter bis zum Strand zu Fuß. Vom östlichen Ende des Standabschnittes hatten wir einen wunderschönen Blick über die gesamte, ca. zwei Kilometer lange Bucht von Unawatuna. Der feine Sand war schneeweiß und die unzähligen kleinen Strandhütten und Bungalows verschwanden fast unter den vielen Palmen, die sich dem Meer entgegenwiegten. Mein Mann und meine Tochter platzierten sich gemeinsam mit unseren Rucksäcken in einem Strand Café, damit ich in Ruhe eine Unterkunft für uns suchen konnte. Leider war gerade Wochenende und die meisten der bezahlbaren Unterkünfte waren bereits ausgebucht. Ich musste tatsächlich bis zum westlichen Strandende laufen, um endlich etwas Geeignetes für uns zu finden. Als ich endlich, nach fast zwei Stunden Laufen in der prallen Sonne, wieder zurück war, hatten sich die Gezeiten geändert. Wo ich vorher noch trockenen Fußes den Strand entlang lief, war plötzlich kein Strand mehr vorhanden. Teilweise mussten wir sogar mit unseren Rucksäcken über die Klippen steigen! Pudelnass und völlig erschöpft erreichten wir am späten Nachmittag endlich unsere Strandhütte am etwas ruhigeren Westabschnitt von Unawatuna Beach. Hier genossen wir noch unsere letzten Urlaubstage mit Schwimmen, Sonnen, Essen und Shoppen, denn Unawatuna bietet alles an einem Strandabschnitt.

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Ein Reisebericht-Fazit

Den perfekten Strand fanden wir nicht. Ich weiß auch nicht, ob es den überhaupt gibt oder ab man ihn in einem einzigen Reisebericht auch beschreiben könnte. Aber Sri Lanka ist gesegnet mit einer Vielzahl an wunderschönen Strandabschnitten, die der Vorstellung vom perfekten Strand schon sehr nahe kommen. Man muss sie nur alle mal erlebt haben : )

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